4 Kommentare

Den Takt mitten im Mix korrigieren

Hinweis zu den Technik-Bezeichnungen
Da es für diese Techniken keine mir bekannten Bezeichnungen gibt, sind diese hier verwendeten Bezeichnungen frei erfunden.

Das Takt-Korrigieren ist eine für das DJing/Mixen sehr wichtige Technik, die in ihrer Ausführung verschiedene Möglichkeiten bietet.
Eigentlich sollte das Takt-Korrigieren mitten im Mix nach der zuvor getätigten Taktangleichung nicht mehr notwendig sein.

Hier scheiden sich die Geister. Jeder pickt sich im laufe der Zeit seine bevorzugte Technik raus.
Ich z. B. schwöre auf die nicht so beliebte „Plattenschubs-Technik“. Die ist deshalb nicht so beliebt, da diese sehr schnell nach hinten losgehen kann. Diese Technik ist sehr riskant, da man die Platte schubst, um sie wieder in den Takt zu bringen.

Die Plattenschubs-Technik

Bei der „Plattenschubs-Technik“ wird die Platte, die im Mix leise und kaum hörbar ist, in den Takt geschubst, wenn das Lied aus dem Takt läuft.
Dabei muss man natürlich erst einmal feststellen: Läuft das Lied zu schnell aus dem Takt oder zu langsam? Denn, wenn das Lied zu schnell ist und dem eigentlichen Takt vorläuft, muss man die Platte natürlich bremsen, um sie wieder in den Takt zu kriegen.

Die Tellerschubs-Technik

Diese Technik ist so ähnlich wie die „Plattenschubs-Technik“, nur dass hier der Teller statt der Platte „geschubst“ wird.
Diese Technik erfordert Fingerspitzengefühl. Um das Lied in den Takt zu bringen, wird der Teller an der Seite entlang vorwärts geschoben. Das Schwierige an dieser Technik ist, dass die Finger so schnell und ein wenig schneller als der sich drehende Teller sein müssen. Mit ein bisschen Übung ist das aber ziemlich simpel.
Auch hier gilt: Erst feststellen, ob zu langsam oder zu schnell. Dementsprechend schubsen oder bremsen.

Die Pindreh-Technik

Die Pindreh-Technik ist die einfachste und sicherste Methode, den Takt mitten im Mix zu korrigieren. Hier kann man nahezu nix falsch machen.
Erst feststellen, ob zu langsam oder zu schnell. Dementsprechend durch Drehen oder Festhalten des Pins am Plattenteller den Takt korrigieren.

Pitchbending

Pitchbending stellt eine professionelle Technik des DJings dar, die sehr viel Erfahrung und Können benötigt.
Sie besagt, dass – von Plattenspielern ausgehend – die Schallplatte nach dem loslassen am Cue-Punkt (Startpunkt des Tracks) nicht mehr berührt wird, sondern sämtliche Korrekturen mit dem Pitchregler Einige, vor allem Günstige Schrottteller, sind via Knöpfe um dieses Feature angereichert getätigt werden – sowohl das eigentliche Angleichen als auch das sonst übliche, direkte Anstupsen (Platte schubsen) und Abbremsen der Schallplatten werden durch entsprechendes Verschieben des Schiebereglers ersetzt.

Quelle: Wikipedia – Pitchbending

Danke an Bobby für den Hinweis.



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  1. 1

    Google mal pitchbending, ne feine , akkurate Methode den TAkt anzupassen


  2. 2

    Pitchbending ist zwar 'ne Feine Sache, haben aber viele Plattenteller leider nicht. Und die derzeit meist verbreiteten Teller (Technics 1200/ 1210) haben diese Funktion auch nicht, von daher sind die Kniffelübungen in diesem Artikel lernenswert. Zumal ich Platten lieber schubse, als am Rad zu drehen ;)

    Final Scratch Bspw. und viele andere Vinyl-Emulatoren können die synchronisierung ja auch Per Knopfdruck erledigen, aber dass ist mir dann doch zu Freaky; das mache ich doch lieber selbst.


  3. 3

    Jeder Teller hat nen Pitchfader. Durch starkes verschieben in die entsprechende Richtung und zurückstellen auf den Ausgangspunkt haste deine Pitchbending Funktion selber gemacht, da brauchste keine Knöpfe für. Ist im Ende das Selbe wie anschubsen oder bremsen der Platte / Teller, bloß das es eben smooth geht und man keine Anleiern hört. Die Kunst besteht darin den Fader so nah wie möglich an die Ausgangsposition zu schieben.

    Btw, ich selbst schubse auch lieber.

    Happy mixing!

    Gruß Bob


  4. 4

    Danke für die Anregung Bob. Ich wusste doch, dass ich in diesem Artikel irgend etwas vergessen hatte ;)

    Werde den Artikel nächste Woche um's Pitchbending erweitern. Man behält ja meist die Technik bei, die man zu Beginn lernt, und da war es bei mir das Plattenschubsen -- beherrsche zwar auch das Pitchbending, allerdings muss man da höllisch aufpassen. Wenn man zuvor die Takte angeglichen hat, ist es Ärgerlich, wenn man es gerade bei dieser Technik verhaut, weil dann neben dem Schlamassel auch noch die Platten nicht mehr Synchron laufen.